Ranshofen – Geschichte(n) auf Schritt und Tritt
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- Erstellt am Freitag, 16. März 2012 10:28
Die grenzübergreifende Landesausstellung 2012 beleuchtet die vielschichtigen Beziehungen zwischen Oberösterreich und Bayern. Tamara und Manfred Rachbauer haben mittlerweile Teil 2 Ihrer Buchserie über die Geschichte(n) aus Braunau und Ranshofen veröffentlicht. Teil 1 - Braunau - Geschichte(n) auf Schritt und Tritt haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Das Buch „Ranshofen – Geschichte(n) auf Schritt und Tritt – Geschichte und Geschichten aus Ranshofen" befasst sich hauptsächlich mit dem Ausstellungsort selbst.
Der Schankwirt von Ranshofen von Manfred & Tamara Rachbauer
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- Erstellt am Freitag, 16. März 2012 11:28
Der Laurenz Furtner war nahezu 30 Jahre lang Pächter des Schlosswirtshauses in Ranshofen und gehörte wegen seinem eigentümlichen Humor zu den Originalen unseres Innviertels. Schon äußerlich konnte man gleich an ihm den Wirt erkennen. Eine schwarze Haube bedeckte den nicht überreich mit Haaren gesegneten Schädel. Seine Unterlippe, die stets herabhing, bildete das Charakteristikum des Gesichts und dieses auffällige Merkmal veranlasste wahrscheinlich auch den Maler Hugo von Preen, ihn zu porträtieren. Und das war auch gut so, denn schon wenige Jahre später wurde er abberufen von dieser Welt und begab sich dann in die ewigen Gefilde der Gastwirtschaftsgenossenschaft. Ob er dort ebenfalls für so viel Gesprächsstoff gesorgt hat wie damals in Ranshofen, wer weiß?
Das Franzosenhäusl von Manfred & Tamara Rachbauer
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- Erstellt am Freitag, 16. März 2012 11:13
Eine bemerkenswerte Geschichte, die sich so, oder so ähnlich in der Nähe von Mattighofen abgespielt haben muss. Auf der Straße von Uttendorf nach Pischelsdorf liegt links am Waldrand noch vor der Ortschaft Siegharting ein altes hölzernes Häuschen. Manch einer nennt es heute noch Franzosenhäusl, ohne zu wissen warum. Diesen Namen erhielt das verwitterte Häuschen Anfang des 18. Jh. im Franzosenkrieg.
Mattighofen in der guten alten Zeit von Manfred & Tamara Rachbauer
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- Erstellt am Freitag, 16. März 2012 11:00
Der größte Trost älterer Leute besteht meist in der Rückerinnerung an ihre Jugend. Ihrer Meinung nach war zu Großmütterchens und Großväterchens Zeit doch alles anders, viel besser und schöner als heute. Und Großmütterchen und Großväterchen? Die dachten von ihrer Zeit sicherlich genau dasselbe. Ja, in der guten alten Zeit ging alles seinen ruhigen Gang. Nach der Tages Müh und Plage trank man sein Bier und kam ein Fremder vorbei, so erfuhr man das Neueste vom Tage. Das gesellschaftliche Leben wickelte sich meist bei weißem oder braunem Biere ab. Das Gerichtsbuch von 1647 nennt in Mattighofen außer dem kurfürstlichen Brauhause zwei Brauereien und 14 verschiedene Bierhäuser. Da aber das Gerichtsbuch keine Gewähr für die tatsächliche Anzahl bieten kann, können wir die Zahl der damals bestehenden Bierhäuser ruhig höher ansetzen. Das über den Durst trinken war trotz strengster Strafen an der Tagesordnung und was dabei alles passierte, können wir in den Gerichtsbüchern der Herrschaft Mattighofen aus den Jahren 1636 bis 1650 nachlesen.
Geschichten rund um Braunau
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- Erstellt am Sonntag, 12. Februar 2012 13:45
Die beiden Heimatforscher Tamara und Manfred Rachbauer haben erst kürzlich ihr Buch „Braunau – Geschichte(n) auf Schritt und Tritt" vorgestellt. Darin beschreiben sie auf interessante Art und Weise die Braunauer Geschichte. Für www.landesausstellung2012.at haben die beiden dankenswerter Weise ein paar teils unveröffentlichte Geschichten über Braunauer Persönlichkeiten und (un)bekannte Plätze in Braunau zur Verfügung gestellt, die wir Ihnen hier vorstellen möchten. Dabei fördern diese Geschichten teils sehr alte Sagen zu Tage, aber auch wahre Begebenheiten und Tatsachenberichte. Sei es die Geschichte des braunauer Buchhändlers Johann Philip Palm, oder auch die Geschichte der mystifizierten „Bründl" und Heilquellen im Bezirk. Ganz besonders an Herz legen möchten wir Ihnen eine literarische Wanderung durch Braunau zu teils bekannten, teils aber auch unbekannten Plätzen...
Braunau - Geschichten auf Schritt und Tritt
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- Erstellt am Sonntag, 05. Februar 2012 17:39
Die beiden Braunauer Heimatforscher, Tamara und Mafred Rachbauer, haben ihr erstes von 3 Büchern über die Braunauer Geschichte veröffentlicht. Das Buch trägt den Namen "Braunau - Geschichte(n) auf Schritt und Tritt und behandelt unter anderem auch die Themen der oberösterreichischen Landesausstellung 2012. Eine kleine, auf 50 Stück limitierte Hardcover-Sonderauflage dieses ersten Bandes war schnell vergriffen. Daher wurde jetzt eine Neuauflage als Paperback-Variante herausgegeben. Die Geschichte(n) erzählen von der K.u.K. Marineakademie in Brauanu am Inn, von berühmten Persönlichkeiten wie Arthur Schopenhauer, Papst Pius VI., die in Braunau am Inn verweilten, winterlichen Naturkatastrophen wie die Zerstörung der Simbach – Braunauer Innbrücke im Jänner 1880, von räuberischen Mordgesellen in der Palmstraße Dezember 1831, einer rachsüchtigen Brandstifterin, Schimmelreiter Lena genannt, und von sonderbaren und humorvollen Begebenheiten wie dem Braunauer Bierkrieg und der Braunauer Bärenjagd.
Das Zinngießerhaus in Mattighofen
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- Erstellt am Samstag, 05. November 2011 10:17
Wer aus westlicher Richtung (von Burghausen kommend) nach Mattighofen fährt, wird sich schon einmal gefragt haben, welch' schönes Gebäude mit dem kleinen Turm am Stadtplatz steht. Es handelt sich um das sogenannte Zinngießerhaus in Mattighofen. Das Gebäude war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt und ist heute das älteste, noch erhaltene Gebäude Mattighofens. Ursprünglich wurde das Zinngießerhaus um 1400 nach Chr. erbaut. Leider fiel es einem verheerenden Brand im Jahre 1683 zum Opfer und wurde dabei völlig zerstört. In den folgenden Jahren wurde es aber wieder aufgebaut und blieb bis heute in seinem Ursprungszustand erhalten.